Cyber-Mobbing – Was ist das?

Quelle: Stephanie Hofschlaeger

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen kein unbekanntes Phänomen. Ausgrenzung, körperliche Aggressionen, wie zum Beispiel schlagen oder treten und verbale Angriffe, wie zum Beispiel Hänseleien und Drohen, kommen unter Kindern und Jugendlichen immer wieder vor. Damit so ein unerwünschtes Verhalten als Mobbing gilt, ist es wichtig, dass die Täter den Opfern schaden möchten - Absicht -, dass die Opfer sich nicht wehren können - Machtungleichgewicht - und dass die Angriffe über einen längeren Zeitraum hinweg immer wiederholt werden - Wiederholung.

Cyber-Mobbing, auch bekannt unter Cyber-Bullying, E-Mobbing, o. Ä., beschreibt verschiedene Ausprägungen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung von Personen oder auch Einrichtungen mit Hilfe digitaler Kommunikationsmittel über das Internet, wie zum Beispiel Soziale Netzwerke (Facebook, SchülerVZ) oder Instant- Messenger (ICQ, MSN, etc.), und/oder auch mittels Mobiltelefonen (Smartphones). Dazu gehört auch der Diebstahl oder die Vortäuschung von virtuellen Identitäten, um beispielsweise vorgetäuschte Freundschaften einzugehen oder in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen usw.

Die Täter – welche man auch “Bullys” nennt – handeln häufig anonym, weswegen die Opfer meist nicht wissen, von wem die Angriffe ausgehen. Dennoch ist es beim Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen meist der Fall, das sich TäterInnen und Opfer auch in der „realen“ Welt kennen. Nicht selten haben Opfer einen Verdacht, wer hinter den Angriffen steckt. In den meisten Fällen geht Cyber-Mobbing von Personen aus dem eigenen Umfeld aus, sei es die Gemeinde, die Nachbarschaft oder die Schule. (Quelle: Klicksafe.de)

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