Jugendliche und die neuen Medien

Der Zuwachs von Cyber-Mobbing liegt vor allem darin begründet, dass jugendliches Leben zunehmend interaktiv stattfindet.

Völlig Selbstverständlich werden heutzutage Freundschaften und Beziehungen in Internet gelebt und gepflegt. Die häufigsten Online-Tätigkeiten sind Kontaktaufnahme und Kontaktpflege (JIM-Studie 2009). Den Großteil ihrer Online-Zeit verbringen die Jugendlichen in sozialen Netzwerken, wie beispielsweise schülerVZ, wer-kennt-wen oder facebook.

Aktuelle Nutzungstatistiken zeigen, dass die Nutzung digitaler Medien, vor allem der sozialen Netzwerke, in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Nachfolgende Grafik zeigt die Nutzung des Internets und sozialer Netzwerke von Kindern und Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren:

Internetnutzung – Quelle: Techniker Krankenkasse
Soziale Netzwerke – Quelle: Techniker Krankenkasse
 

Somit ist es kaum verwunderlich, dass sozial unerwünschtes Verhalten, wie gezieltes Bloßstellen, Ausgrenzen und Diskreditieren anderer, auch zunehmend im Internet stattfindet.

Weiter >>